Homöopathische Behandlungen

Lilli

Die Homöopathie ist eine alternativmedizinische Methode, die der deutsche Arzt Samuel Hahnemann (1755-1843) um 1800 begründet hat. Sie basiert auf vier Grundprinzipien:

  • Dem Ähnlichkeitsprinzip (Simile-Prinzip):

Hahnemann begründete, ein Krankheitszustand sei durch ein Mittel zu heilen, das bei Gesunden diesem Zustand ähnliche Symptome hervorruft: similia similibus curentur („Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt“).

  • Der Arzneimittelprüfung:

Eine homöopathische Behandlung beruht auf der Kenntnis der Symptome, die ein Mittel bei einem gesunden Menschen auslösen kann.

  • Der Potenzierung:

Ein weiterer Grundsatz der Homöopathie ist die Verwendung „potenzierter“ Mittel. Darunter versteht man die starke Verdünnung bei gleichzeitiger „Dynamisierung“ (= Verschüttelung oder Verreibung). Die Mittel werden durch stufenweise durchgeführtes Potenzieren aus Ur-Tinkturen pflanzlichen und tierischen Ursprungs oder mineralischen und chemischen Ursprungs hergestellt.

  • Der Lehre der chronischen Krankheiten

Nach jahrelangen praktischen Erfahrungen mit der Homöopathie stellte Hahnemann fest, dass bestimmte Krankheitsverläufe homöopathisch nicht zu heilen waren. Ab 1816 entwickelte er deshalb eine Methode zur Behandlung chronischer Krankheiten. Heute spielen in zunehmendem Maße Allergien, psychische Erkrankungen, Reisekrankheiten und weitere eine Rolle.

Bei einem ausführlichen Gespräch mit Ihnen ermittle ich die Vorgeschichte Ihres Tieres in Bezug auf seine aktuelle Erkrankung. Basierend auf dieser Anamnese stelle ich individuell für Ihr Tier passende Homöopathika gemäß eines Therapieplanes zusammen.

Kewan